Die letzten zwei Wochen war ich in Kenia. Ich habe dort einige Projekte meiner Projektpartner (Mill Hill Missionaries) besucht. Die Idee war, die Personen zu treffen, welche die Projekte in Kenia umsetzen, sowie ein Gefühl für die Projekte zu bekommen. Da ich nun sehr stark auf der regionalen Ebene Ostafrika im Bereich Strategieentwicklung arbeite, war es für mich wichtig nicht nur die ugandische sondern nun auch die kenianische Seite kennenzulernen.

Außer meiner negativen Erfahrung beim Grenzübergang – im letzten Blogeintrag schon beschrieben – verlief die gesamte Reise sehr unkompliziert. Die Distanzen sind relativ groß aber zum Glück, habe ich mich schon an lange Autofahrten gewöhnt. In den Pfarren wurde ich immer sehr herzlich empfangen und da das Programm nicht allzu dicht war, konnte ich die Zeit auch etwas genießen. Meine ersten Stopps waren Luanda und Kisumu. Mein dritter Stopp war dann Oloolaimutia, nahe der Grenze zu Tansania und direkt neben dem Masai Mara Nationalpark. Um zur Pfarre zu kommen muss man sogar ein Tor der Nationalparks passieren. Normalerweise würde für ein Ausländer dabei ein Ticketpreis von 200 US$ anfallen. Zum Glück konnte der zuständige Priester die Leute am Tor überzeugen, dass ich hier bin um die Projekte anzusehen und nicht um auf Safari zu gehen. Dies hat ohne große Probleme funktioniert. Als wir drinnen waren, haben wir uns aber die Chance nicht entgehen lassen und haben eine Tour durch den Park gemacht und was soll ich sagen. Safaris sind schon ziemlich cool. Ich dachte zuerst, dass ich mit Glück vereinzelt Tiere entdecken werde aber dass Elefant, Zebra und Löwe 10m vor meiner Nase vorbeigehen, hätte ich nicht gedacht. Einerseits gibt es eine Unmenge an Tieren andererseits sind diese auch in keiner Weise Menschenscheu. Dieser Tag war für mich einfach fantastisch. All diese Tiere die ich sonst nur aus dem Zoo kenne in freier Wildbahn zu entdecken und das auch noch gratis!!! So möchte ich mit dem heutigen Blogbeitrag gar nicht viel schreiben, sondern meine Eindrücke aus dem Nationalpark teilen.